Die Technik
Am Anfang steht ein Video (Wellen schlagen an den Strand), aus dem von jedem einzelnen Videobild stets die gleiche 1 Pixel breite Spalte rauskopiert und diese nebeneinander zu einem neuen Bild zusammengesetz werden. Daraus wird ein Abschnitt ausgesucht und mit einem weiteren Softwaretool zu einem Kreis “gebogen”. Durch das Bearbeiten des Anfangs und Endes des Abschnitts beeinflußt man die Nahtstelle, an der durch das Biegen Anfang und Ende aufeinandertreffen.
Ein Wellenkreis stellt einen Zeitraum dar (ca. 2:30 min.), aber immer nur einen sehr schmalen Streifen des Motivs. Wenn am Strand z.B. eine weiße Muschel liegt und im Video von der gewählten Pixelspalte erfasst wird, zieht diese im Wellenkreis einen konzentrischen weißen Kreis. Wird die Muschel jedoch von einer Welle in ihrer Lage verschoben, rutscht sie im Wellenkreis auf einen neuen Orbit, also dichter in die Mitte oder weiter raus. An der Nahtstelle sieht man, das viele scheinbar konzentrische Kreise sich über die Zeit bewegt/verändert haben, während die Wellen nahtlos und ewig gleich an den Strand schlagen.